 |
 |
|
Großer Beliebtheit unter den Echsen im Terrarium erfreut
sich Pogona vitticeps (AHL 1926), diese wird ca. 56 cm groß (KRL ca. 25, SL
ca. 31 cm), wobei in der Terrarienhaltung die Maximalgrößen selten
erreicht werden. Damit ist sie eine der größten australischen
Bartagamen.
Im Gegensatz zu z.B. P. henrylawsoni WELLS & WELLINGTON 1985 kann sie mit Hilfe ihres
Zungenbeines ihre Bartstacheln ganz aufstellen. Die Bartschuppen sind
etwas kleiner als die der P. barbarta (CUVIER 1829).
Bei der 'Streifenköpfigen
Bartagame' stehen die Körnerschuppen auf dem Hinterkopf in zwei
waagerechten Reihen, während diese bei der allgemein etwas größeren östlichen 'bärtigen
Bartagame" ein Hufeisen bilden.
Die Grundfärbung hängt -wie bei allen Bartagamen- vom ursprünglichen
Habitat und dort vorrangig zu findender Farbe des Bodengrundes ab.
|
|
'Streifenköpfige Bartagamen' sind ursprünglich in New South Wales,
North Territory, Queensland, South Australia und Victoria beheimatet.
In
den zentralaustralischen Gebieten besiedelt Pogona vitticeps trockene,
heiße Biotope, Savannen mit Gras und Buschbewuchs, offene Steppenzonen
bis hin zu Wüstenregionen.
Gerne sucht sie dort erhobene Plätze auf, um ihr Revier zu beobachten und sich zu sonnen. |
 |
|
Überwinterung
Ruhephasen in Form einer Winterruhe von 8-12 Wochen bei 14-18°
C sind für die Gesunderhaltung unserer Schützlinge wichtig.
Wird diese
nicht durchgeführt, arbeitet der Stoffwechsel durchgängig auf Hochtouren, so
dass es zu Erkrankungen kommen und sich die Lebenszeit
drastisch verkürzen kann.
Nach und nach wird die Beleuchtungsdauer verkürzt und die
einzelnen Wärmespots weggeschaltet, so dass innerhalb von etwa 3 Wochen
lediglich die Grundbeleuchtung 2-4 Stunden täglich an ist. (siehe auch allgemeine Bemerkungen zur Winterruhe).
Zur Beendigung der Ruhephase ist
umgekehrt zu verfahren und in etwa 2 Wochen die Beleuchtung wieder hochzufahren.
Um sicher
zu stellen, dass nur gesunde Tiere überwintert werden, empfiehlt sich eine
parasitäre Kotprobenuntersuchung vor der beabsichtigten Einleitung der
Winterruhe. |
Checkliste zur Haltung von
Pogona vitticeps
(AHL 1926)
|
| Größe: |
bis zu ca. 56 cm Gesamtlänge |
| empfohlene Terrariengröße: |
160 x 80 x 80 cm |
| Bodengrund: |
grabfähiges Sand-Lehmgemisch |
| Terrarieneinrichtung: |
gut
strukturierte, robuste Seiten- und Rückwände mit "Hochsitzen" und
"Felsaufbauten", Steine, Äste, Wurzeln, Korkröhren, welche die kräftigen Tiere nicht zerstören können |
| Lebensraum / Habitat: |
trockene Steppen- & (Halb)Wüstenzonen Australiens mit spärlicher Vegetation
|
| Temperaturen - Tag: |
26-32° C, mit kühleren Klimazonen von 22-24° C |
| Temperaturen lokal: |
lokale Sonnenplätze von 48 bis um die 52°C,
kurzzeitig werden auch lokale Temperaturen von 55° C vertragen |
| Temperaturen - Nacht: |
20-24° C |
| Winterruhe: |
wichtig
zur Gesunderhaltung, bei ca 2-3 Wochen Vorbereitung (durch langsames
Herunterfahren von Beleuchtung/Temperaturen) 6-12 Wochen bei 14 - 18° C |
| Lichtbedürfnis: |
heliophil (Sonne liebend), tagaktiv, Beleuchtungsdauer 10-14 Std. |
| UV B: |
zur
Vorbeugung rachitischer Erkrankungen und Synthese des körpereigenen
D3 wichtig |
| Luftfeuchte: |
Tag: 30-50 %, Nacht 50-80% rel. LF |
| Futter: |
alles,
was sie überwältigen können inklusive kleinerer Wirbeltiere, der
Speiseplan sollte ausgewogen sein und bei adulten Bartagamen einen
Pflanzenkostanteil von 60% bis zu 80% aufweisen, Erläuterungen
siehe 'Grundsätzliche Anmerkung zu Pogona' und
|
| Supplementierung: |
eine regelmäßige Gabe von
Nahrungsergänzungsmitteln ist zur Gesunderhaltung der Agamen
unerlässlich (siehe allgemeine Erläuterungen). |
| Alter: |
bei guter, tiergerechter Pflege werden Pogona vitticeps 14 Jahre alt |
| Geschlechtsunterscheidung: |
den
Weibchen gelingt es nur sehr bedingt ihren Bart schwarz zu färben bzw.
aufzustellen. Männliche Pogona vitticeps haben jedoch so ausgeprägte
Hemipenistaschen, dass die Wölbung gut zu erkennen und eine
Geschlechtsbestimmung -allerdings je nach Pflege, Ernährung und
Zustand erst ab
etwa dem 10. Lebensmonat- möglich ist. |
| Zucht: |
Tragzeit etwa 40 Tage, Inkubation: 26-30°C (ca. 58-96 Tage), die Nachzucht ist jedoch nicht empfehlenswert, da
jährlich tausende Bartagamen verramscht werden und kein
tiergerechtes Zuhause finden. Von daher empfiehlt sich die Entsorgung
der Eier oder diese an Schlangenhalter oder Pfleger anderer
Echsenfresser weiter zu reichen. |
|
|
|
© 2009 Gabriele Lehmann / Mike Böhme
*
TerraSauria-Team
 |
|
Haltungsbericht von Mike Böhme:
"Streifenköpfige Bartagame"
(Pogona vitticeps Ahl 1926)
Beschreibung und Lebensraum:
Pogona vitticeps ist eine der größten australischen Agamen, neben P. barbata, die
noch um einiges größer wird.
Ihre Körperfarbe variiert von
einem Grauton bis hin zu einem Rostrot. Die Färbung hängt meist mit dem
Lebensraum der Tiere zusammen. Man wird eine gelbgefärbte P. vitticeps eher in
Regionen finden, in denen die Sandfärbung eher gelblich ist als rot.
Die Agamen sind sehr kräftig und relativ groß an Umfang und
Gesamtlänge. Im Gegensatz zur Körperlänge sind die Beine eher kurz aber relativ
kräftig. Bartagamen haben eine lange und dreiecksähnliche Kopfform.
Der charakteristischste
Teil der Bartagame sitzt an der Unterseite des Kopfes, genauer am Kinn, der
Bart. Dieser verleiht ihr auch den deutschen Namen Bartagame. Diesen „Bart“,
eigentlich spitzzulaufende Schuppenansätze, stellt sie bei Gefahr mit Hilfe des
Zungenbeinapparates auf, um dadurch größer und gefährlicher zu wirken.
Die Streifenköpfige Bartagame lebt in den Trockenzonen Australiens. Am
Verbreitetsten ist sie im Binnenland der östlichen Bundesstaaten (z.b. Queensland).
Des Weiteren lebt sie im südöstlichen Teil des Northern Territories und in der
östlichen Hälfte Südaustraliens.
In diesen Gebieten besiedelt P. vitticeps Buschland und offene Steppenzonen, von Graslandschaften bis hin zu Wüstenregionen.
|
|
|
|
Terrarienhaltung:
Im Allgemeinen ist die Streifenköpfige Bartagame, neben ihrer kleinen
„Schwester“ der Zwergbartagame, ein sehr friedlicher und neugieriger
Terrarienpflegling. In der Regel verliert P. vitticeps ihre Scheu, -falls eine solche
überhaupt existiert,- sehr schnell und sie wird recht zutraulich^, obwohl
Reptilien eigentlich nie „handzahm“ im Sinne eines domestizierten Hundes
werden. Ansonsten ist die Bartagame eines der geeignetsten Einsteigertiere,
wenn man grundlegende Haltungsparameter einhält.
Bevor es um die Terrariengestaltung etc. geht, bitte niemals 2 Männchen
in einem Terrarium halten, die Tiere könnten sich bis zum Tod stressen!
Bewährt haben sich (neben der Einzelhaltung) Kombination aus 1 Männchen und 1-3 Weibchen (1.1, 1.2, bzw.
1.3).
Bei
der Terrariengröße gilt immer die Devise: „Je größer, desto besser!“
Laut „Gutachten über die Mindestanforderungen an die Haltung von
Reptilien vom
10. Januar 1997“ des
Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft ist die Mindestgröße für ein Terrarium mit einem
Pärchen: 125
cm x 100 cm x 75 cm (lxbxh). Als Kompromiss eignet sich auch ein
Terrarium mit den
Maßen 150 cm x 80 cm x 80 cm. Besser wäre aber auch hier ein Terrarium
mit den
Maßen 200 cm x 100 cm Grundfläche. Mein eigenes Bartagamenterrarium ist 180 x 85 x 100 cm (Innenmaß).
Wichtig: Bevor man die Tiere in ihr
endgültiges zu Hause setzt, ist unbedingt eine Quarantänezeit von min. 4 Wochen
einzuhalten in einem separaten, und spärlich eingerichtetem Terrarium
verbringen lassen. Der Bodengrund sollte hier aus Küchen- oder Zeitungspapier
bestehen, da diese leicht zu wechseln sind.
In dieser Zeit sollte man einen
reptilienkundigen Tierarzt kontaktieren, um den Kot der Tiere auf Endoparasiten
mindestens 2x untersuchen zu lassen.
Als Grundbeleuchtung sollte eine Kombination aus T5 und HCI-Strahlern gewählt werden. Achtung: Leuchtmittel mit den Bezeichnungen „NDL“ oder „D“ verwenden, bei T5
Röhren mit der Bezeichnung 960; 965, -diese geben das natürliche Sonnenlicht sehr
gut wieder-, ebenfalls sind elektronische Vorschaltgeräte zu bevorzugen. ( Man
spart ne Menge Geld bei der Stromrechnung!)
Auf Ganztages-UV-Lampen würde ich
persönlich zur Beleuchtung verzichten. Als UV-Spot wären diese gut geeignet und
zur Beleuchtung von entsprechend dimmensionierten Aufzucht- oder Quarantänebecken. Neu
auf dem Markt sind Lampen der Firma Lucky Reptile mit dem Namen „BrightSun“.
Diese sind sozusagen „gewöhnliche“ HQI-Strahler, nur dass sie zusätzlich noch UV-Strahlung
abgeben im Gegensatz zu normalen HQI-Strahlern. Diese Lampen stellen eine gute Alternative dar.
Ich würde diese Lampen trotzdem nur in Kombination mit
HCI-Strahlern betreiben, da bei oben genannten ein Wechsel alle halbe
Jahre empfohlen wird, da die Licht – und UV-Leistung signifikant abnimmt. Und
ein HCI-Strahler hält im Schnitt 2 – 3 Jahre und ist in der Anschaffung
günstiger.
Eine UV- Quelle in Form der Ultra-Vitalux von Osram darf ebenfalls nicht fehlen. Aus
einem Abstand von 0,6 bis 1,0m, werden die Tiere 2-3x die Woche für 30 min
dann mit dem nötigen UV-B versorgt. Es sollten auch genügend Sonneninseln zur
Verfügung stehen, damit sich auch unterdrücke Tiere „auftanken“ können. Genügend
kühlere Zonen dürfen auch nicht fehlen.
Technische Ausstattung Terrarium (180 x 85 x 100 cm)
Beleuchtung: 1x150W HCI NDL
1x70W HCI NDL
1x35W HCI NDL
2x T5 54W 965
UV : Ultra-Vitalux |
Die Einrichtung sollte aus Ästen zum Ausruhen, Sonnen, Schlafen, usw. ... bestehen.
Es ist von großem Vorteil die Rück- und Seitenwände als Felswand zu
verkleiden, das verschönert zum einen den optischen Teil des Terrariums und es
bietet den Tieren auch eine Art Sicherheit. Damit wird auch die für die
Tiere nutzbare Fläche vergrößert. Zu dem Thema „Rückwandbau“ existieren diverse
Bücher.
Natürlich müssen auch Rückzugs-, Versteckplätze und Sichtschutzregionen
vorhanden sein !
Als Bodengrund eignet sich eine 10cm – 15cm hohe Sand-Lehmschicht. An einigen
Stellen sollte die Sandschicht eine Höhe von min. 20cm aufweisen und immer
leicht feucht gehalten werden. Dieser Bereich dient dann den weiblichen Tieren als
Eiablageplatz.
Die Nahrung adulter Bartagamen im Terrarium besteht zu 60%-90% aus pflanzlicher Kost und zu
40%-10% aus tierischer Nahrung. In den Sommermonaten sollte
man seinen Tieren auch Löwenzahnblätter und deren gelbe Blüten, sowie Petersilie
oder andere Gartenkräuter anbieten. In dem Buch von Köhler, Grießhammer und
Schuster befindet sich eine doch recht ansehnliche Liste von geeigneten
Futterpflanzen.
Als tierische Kost können Wanderheuschrecken, Grillen, Heimchen, Schaben und Co.
angeboten werden. Am besten die Futtertiere in größere Boxen setzten und mit
pflanzlicher Kost anfüttern. Dadurch wird das Futter gehaltvoller.
Man sollte
die Futtertiere 1-2x die Woche mit Vitaminpräparaten wie Korvimin ZVT
(vom
Tierarzt) bestäuben. Hier ist jedoch auch Vorsicht geboten. Es kann bei
zu
häufiger Vitamingabe zu einer Hypervitaminisierung kommen;
da fettlösliche Vitamine nicht ausgeschieden, sondern im Körper
gespeichert werden und eine extreme Überversorgung zu ähnliche
Symptome wie Rachitis führt. Jedoch sollte man auch darauf
achten, dass ausreichend Vitamine verabreicht werden. Denn ein Mangel
an
Vitaminen und Mineralien ist ebenso schädlich wie eine Überdosis.
Am besten man versucht viele Vitamine direkt über die Futtertiere zu geben, d.h.
die Grillen mit dem Vitaminpräparaten füttern (also über deren Futter
stäuben), oder eben dies über das Grünfutter herbei zu führen. Als gute
Alternative zu Korvimin ZVT sind die Präparate Herpetal Complete
und Herpetal Mineral zu nennen. Auch sollte immer ein Schälchen Sepiaschale zur freien Entnahme im
Terrarium vorhanden sein!
Die
Futtermenge pro Agame ist vom Alter und Zustand des Tieres abhängig.
Adulte
Tiere bekommen 1-3 mal die Woche Lebendfutter, wo hingegen Jungtiere
bis zum 4.
Lebensmonat täglich gefüttert werden können. Auch wenn man darauf
achten sollte, dass juvenile Tiere nicht zu schnell wachsen,
bekommen Jungtiere fast so viel, wie sie wollen, das ist
besonders
wichtig, da sie ja noch im Wachstum sind. Bei zu geringer Fütterung
kann es u.a. zum Beispiel dazu
kommen, dass die Tiere sich in den Schwanz oder die Zehen beißen.
Adulte Tiere
müssen wesentlich „kürzer“ gehalten werden.
Bei mir haben sich 5-10 Grillen/
Heimchen oder 2-3 große Wanderheuschrecken bewährt. Aber das kann, wie gesagt,
von Bartagame zu Bartagame variieren. Auch muss bei der Fütterung auf Futterneid
geachtet werden.
Eine Wasserschale sollte nicht fehlen. Das Wasser muss mind. alle 2 Tage
gewechselt werden. Aber Bartagamen trinken sehr wenig, da sie das meiste an
Flüssigkeit über ihr Grünfutter aufnehmen.
Überwinterung:
Die
Winterruhe resultiert aus den natürlichen jahreszeitlichen Bedingungen, die
unsere Schützlinge in ihrer Heimat vorfinden. Das heißt, im Laufe des Jahres
nimmt die Temperatur deutlich ab, die Sonnenscheindauer verkürzt sich und das
Nahrungsangebot geht zurück. All dies müssen wir natürlich auch im Terrarium so
gut wie möglich simulieren.
So
senkt man nach und nach das Futterangebot, bis es nach circa 2 – 3 Wochen ganz
eingestellt wird. Nun senkt man Temperatur und Beleuchtungsdauer. Die
Beleuchtung kann während der gesamten Winterruhe aus bleiben. Die Temperaturen
sollten nun von 26°C – 32°C auf etwa 16-20° zurückfallen. Der ganze
Vorgang sollte etwa 2 – 3 Wochen dauern.
Danach lässt man die Tiere 6 – 8
Wochen ruhen, füttert nicht, wechselt nur noch alle 2 Tage das Wasser.
Nach
Beendigung der Winterruhe fährt man langsam die Temperatur und Beleuchtung
wieder hoch und beginnt etwa nach 2 Wochen wieder mit der Fütterung.
Es
sollten nur gesunde Tiere in die Winterruhe geschickt werden. Es ist also
ratsam, rechtzeitig einen reptilienkundigen Tierarzt zu konsultieren und das
Tier checken zu lassen.
Zucht:
Die
Zucht ist an für sich nicht besonders schwer. Grundvoraussetzung
ist selbstredend,
dass man zwei Tiere unterschiedlichen Geschlechts pflegt. Die
Paarungszeit
beginnt meist einige Tage nach Beendigung der Winterruhe.
Das Männchen
wird nun
häufiger durch starkes Kopfnicken, einen tief-schwarzen Bart und durch
'Stampfen
mit den Vorderbeinen' auffallen. Meist wird das Weibchen durch
leichtes Kopfnicken und „Winken“ versuchen das Männchen
zu beschwichtigen
und versuchen sich dem Männchem zu entziehen. Oder aber es wird
ebenfalls, wie das
Männchen, mit heftigem Kopfnicken dagegen halten. Sollte das Weibchen
paarungsbereit sein, lässt sie sich bereitwillig vom Männchen begatten.
Dieses
wird sich im Nacken des Weibchens verbeißen – dabei können kleinere
Verletzungen entstehen – und seine Kloake an die des Weibchens pressen
und sie
letzten Endes begatten. Nach etwa 4 - 6 Wochen Tragzeit legt das
Weibchen dann durchschnittlich 20 – 30 Eier an eine geeignete
Stelle.
In etwa 3 – 4 Wochen wird das Weibchen ein nächstes Gelege
produziert
haben. Bartagamen können bis zu 5 Gelege pro Saison ablegen.
Pogona-Weibchen sind in der Lage Samen zu speichern, so dass es nicht
unbedingt zu einer weiteren Begattung für befruchtete Gelege
kommen muss.
Die Eier
können
danach in einen Inkubator überführt werden, oder – so hart es klingen
mag –
entsorgt werden. Angesichts der Unmengen an Bartagamenbabys, würde ich
jedem
dazu raten, der keine gesicherten Abnehmer hat, Gelege zu entsorgen.
Dank vom TerraSauria-Team
© 2006 Mike Böhme (geb. 1990)
|
Quellen & Buchtipps:
- Hausschild, A.: „Die Bartagame“ Natur und Tier- Verlag
ISBN: 3-937285-20-2
- Hausschild, A. / Bosch, H.: „Bartagamen und Kragenechsen“ Natur und Tier- Verlag ISBN: 3-931587-17-7
- Grießhammer, K. / Köhler, G. / Schuster, N.: "Bartagamen - Biologie, Pflege, Zucht, Erkrankungen"
Herpeton-Verlag ISBN: 3-936180-04-0
Anhang:
KRL : Kopf-Rumpf Länge
GL : Gesamtlänge
NDL : „Neutral-Weiß“ => 4200K
|
|
|
Die
Pflege unserer Schützlinge geht einher mit einer großen Komplexität zu
beachtender Haltungsparameter. So gilt es hier genannte Eckdaten und
einiges mehr zu beachten, dennoch gibt es bei der Haltung von Lebewesen
keine starren Werte, mitunter auch andere Wege einer gut
funktionierenden Haltung. Diese wollen wir euch nicht vorenthalten:
Die ganz besondere Art Bartagamen zu halten
von Angelika Hollerbaum
|
| |
|
FRITZ, PETER: Haltung der Streifenköpfigen Bartagame Pogona vitticeps. – Rheinbach 2005, Iguana Rundschreiben, 18 (2)
HAUSCHILD, ANDREE: Die Bartagame (Pogona vitticeps). Münster 2004
KÖHLER, G., GRIEßHAMMER, K. & SCHUSTER, N.: Bartagamen.
Biologie, Pflege, Zucht. - Herpeton, 2003
MÜLLER, PETER MARIA: Die Bartagame - Pflege und Zucht. Keltern-Weiler 2002
MÜLLER, PETER MARIA: Bartagamen - die Gattung Pogona (STORR,
1982). Draco 5 (22): Münster 2005
SCHMIDA, G. 2005. Betrachtungen zu ostaustralischen
Bartagamen. Draco 5 (22), Münster 2005
|
|
|  |  |
|