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Grundsätzliches zu
 "Gattung Pogona STORR 1982"
Pogona vitticeps (Ahl 1926)
Streifenköpfige Bartagame
Ergänzungen zu
P. henrylawsoni

Beschreibung
Großer Beliebtheit unter den Echsen im Terrarium erfreut sich Pogona vitticeps (AHL 1926), diese wird ca. 56 cm groß (KRL ca. 25, SL ca. 31 cm), wobei in der Terrarienhaltung die Maximalgrößen selten erreicht werden. Damit ist sie eine der größten australischen Bartagamen.
Im Gegensatz zu z.B. P. henrylawsoni WELLS & WELLINGTON 1985 kann sie mit Hilfe ihres Zungenbeines ihre Bartstacheln ganz aufstellen. Die Bartschuppen sind etwas kleiner als die der P. barbarta (CUVIER 1829).

Bei der 'Streifenköpfigen Bartagame' stehen die Körnerschuppen auf dem Hinterkopf in zwei waagerechten Reihen, während diese bei der allgemein etwas größeren östlichen 'bärtigen Bartagame" ein Hufeisen bilden.

Die Grundfärbung hängt -wie bei allen Bartagamen- vom ursprünglichen Habitat und dort vorrangig zu findender Farbe des Bodengrundes ab.

Pogona vitticeps Pogona vitticeps Pogona vitticeps


'Streifenköpfige Bartagamen' sind ursprünglich in New South Wales, North Territory,  Queensland, South Australia und Victoria beheimatet.
In den zentralaustralischen Gebieten besiedelt Pogona vitticeps trockene, heiße Biotope, Savannen mit Gras und Buschbewuchs, offene Steppenzonen bis hin zu Wüstenregionen.

Gerne sucht sie dort erhobene Plätze auf, um ihr Revier zu beobachten und sich zu sonnen. 
Terrarienhaltung

Überwinterung

Ruhephasen in Form einer Winterruhe von 8-12 Wochen bei 14-18° C sind für die Gesunderhaltung unserer Schützlinge wichtig. 
Wird diese nicht durchgeführt, arbeitet der Stoffwechsel durchgängig auf Hochtouren, so dass es zu Erkrankungen kommen und sich die Lebenszeit drastisch verkürzen kann.
Nach und nach wird die Beleuchtungsdauer verkürzt und die einzelnen Wärmespots weggeschaltet, so dass innerhalb von etwa 3 Wochen lediglich die Grundbeleuchtung 2-4 Stunden täglich an ist. (siehe auch allgemeine Bemerkungen zur Winterruhe).
Zur Beendigung der Ruhephase ist umgekehrt zu verfahren und in etwa 2 Wochen die Beleuchtung wieder hochzufahren.

Um sicher zu stellen, dass nur gesunde Tiere überwintert werden, empfiehlt sich eine parasitäre Kotprobenuntersuchung vor der beabsichtigten Einleitung der Winterruhe.


Checkliste zur Haltung von

Pogona  vitticeps
(AHL 1926)

Größe: bis zu ca. 56 cm Gesamtlänge
empfohlene Terrariengröße: 160 x 80 x 80 cm
Bodengrund: grabfähiges Sand-Lehmgemisch
Terrarieneinrichtung: gut strukturierte, robuste Seiten- und Rückwände mit "Hochsitzen" und "Felsaufbauten",  Steine, Äste, Wurzeln, Korkröhren, welche die kräftigen Tiere nicht zerstören können
Lebensraum / Habitat: trockene Steppen- & (Halb)Wüstenzonen Australiens mit spärlicher Vegetation  
Klima
Temperaturen - Tag: 26-32° C, mit kühleren Klimazonen von 22-24° C
Temperaturen lokal: lokale Sonnenplätze von 48 bis um die 52°C, kurzzeitig werden auch lokale Temperaturen von 55° C vertragen
Temperaturen - Nacht: 20-24° C
Winterruhe: wichtig zur Gesunderhaltung, bei ca 2-3 Wochen Vorbereitung (durch langsames Herunterfahren von Beleuchtung/Temperaturen) 6-12 Wochen bei 14 - 18° C
Lichtbedürfnis: heliophil (Sonne liebend), tagaktiv, Beleuchtungsdauer 10-14 Std.
UV B: zur Vorbeugung rachitischer Erkrankungen und Synthese des körpereigenen D3 wichtig
Luftfeuchte: Tag: 30-50 %, Nacht 50-80% rel. LF
Futter: alles, was sie überwältigen können inklusive kleinerer Wirbeltiere, der Speiseplan sollte ausgewogen sein und bei adulten Bartagamen einen Pflanzenkostanteil von 60% bis zu 80% aufweisen, Erläuterungen siehe 'Grundsätzliche Anmerkung zu Pogona' und
Wildkräuter tierisches Futter
Supplementierung: eine regelmäßige Gabe von Nahrungsergänzungsmitteln ist zur Gesunderhaltung der Agamen unerlässlich (siehe allgemeine Erläuterungen).
Alter: bei guter, tiergerechter Pflege werden Pogona vitticeps 14 Jahre alt
Geschlechtsunterscheidung: den Weibchen gelingt es nur sehr bedingt ihren Bart schwarz zu färben bzw. aufzustellen. Männliche Pogona vitticeps haben jedoch so ausgeprägte Hemipenistaschen, dass die Wölbung gut zu erkennen und eine Geschlechtsbestimmung -allerdings je nach Pflege, Ernährung und Zustand erst ab etwa dem 10. Lebensmonat- möglich ist.
Zucht: Tragzeit etwa 40 Tage, Inkubation: 26-30°C (ca. 58-96 Tage), die Nachzucht ist jedoch nicht empfehlenswert, da jährlich tausende Bartagamen verramscht werden und kein tiergerechtes Zuhause finden. Von daher empfiehlt sich die Entsorgung der Eier oder diese an Schlangenhalter oder Pfleger anderer Echsenfresser weiter zu reichen.
© 2009 Gabriele Lehmann / Mike Böhme  *  TerraSauria-Team    
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Haltungsbericht von Mike Böhme:
"Streifenköpfige Bartagame"

(Pogona vitticeps  Ahl 1926)

Beschreibung und Lebensraum:

Pogona vitticeps ist eine der größten australischen Agamen, neben P. barbata, die noch um einiges größer wird. Ihre Körperfarbe variiert von einem Grauton bis hin zu einem Rostrot. Die Färbung hängt meist mit dem Lebensraum der Tiere zusammen. Man wird eine gelbgefärbte P. vitticeps eher in Regionen finden, in denen die Sandfärbung eher gelblich ist als rot.
Die Agamen sind sehr kräftig und relativ groß an Umfang und Gesamtlänge. Im Gegensatz zur Körperlänge sind die Beine eher kurz aber relativ kräftig. Bartagamen haben eine lange und dreiecksähnliche Kopfform.
Der charakteristischste Teil der Bartagame sitzt an der Unterseite des Kopfes, genauer am Kinn, der Bart. Dieser verleiht ihr auch den deutschen Namen Bartagame. Diesen „Bart“, eigentlich spitzzulaufende Schuppenansätze, stellt sie bei Gefahr mit Hilfe des Zungenbeinapparates auf, um dadurch größer und gefährlicher zu wirken.
Die Streifenköpfige Bartagame lebt in den Trockenzonen Australiens. Am Verbreitetsten ist sie im Binnenland der östlichen Bundesstaaten (z.b. Queensland). Des Weiteren lebt sie im südöstlichen Teil des Northern Territories und in der östlichen Hälfte Südaustraliens.
In diesen Gebieten besiedelt P. vitticeps Buschland und offene Steppenzonen, von Graslandschaften bis hin zu Wüstenregionen.  

Terrarienhaltung:

Im Allgemeinen ist die Streifenköpfige Bartagame, neben ihrer kleinen „Schwester“ der Zwergbartagame, ein sehr friedlicher und neugieriger Terrarienpflegling. In der Regel verliert P. vitticeps ihre Scheu, -falls eine solche überhaupt existiert,- sehr schnell und sie wird recht zutraulich^, obwohl Reptilien eigentlich nie „handzahm“ im Sinne eines domestizierten Hundes werden. Ansonsten ist die Bartagame eines der geeignetsten Einsteigertiere, wenn man grundlegende Haltungsparameter einhält.
Bevor es um die Terrariengestaltung etc. geht, bitte niemals 2 Männchen in einem Terrarium halten, die Tiere könnten sich bis zum Tod stressen! Bewährt haben sich (neben der Einzelhaltung) Kombination aus 1 Männchen und 1-3 Weibchen (1.1, 1.2, bzw. 1.3).

Bei der Terrariengröße gilt immer die Devise: „Je größer, desto besser!“ Laut „Gutachten über die Mindestanforderungen an die Haltung von Reptilien vom 10. Januar 1997“ des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft ist die Mindestgröße für ein Terrarium mit einem Pärchen: 125 cm x 100 cm x 75 cm (lxbxh). Als Kompromiss eignet sich auch ein Terrarium mit den Maßen 150 cm x 80 cm x 80 cm. Besser wäre aber auch hier ein Terrarium mit den Maßen 200 cm x 100 cm Grundfläche. Mein eigenes Bartagamenterrarium ist 180 x 85 x 100 cm (Innenmaß).
Wichtig: Bevor man die Tiere in ihr endgültiges zu Hause setzt, ist unbedingt eine Quarantänezeit von min. 4 Wochen einzuhalten in einem separaten, und spärlich eingerichtetem Terrarium verbringen lassen. Der Bodengrund sollte hier aus Küchen- oder Zeitungspapier bestehen, da diese leicht zu wechseln sind.
In dieser Zeit sollte man einen reptilienkundigen Tierarzt kontaktieren, um den Kot der Tiere auf Endoparasiten mindestens 2x untersuchen zu lassen.

Als Grundbeleuchtung sollte eine Kombination aus T5 und HCI-Strahlern gewählt werden. Achtung: Leuchtmittel mit den Bezeichnungen „NDL“ oder „D“ verwenden, bei T5 Röhren mit der Bezeichnung 960; 965, -diese geben das natürliche Sonnenlicht sehr gut wieder-, ebenfalls sind elektronische Vorschaltgeräte zu bevorzugen. ( Man spart ne Menge Geld bei der Stromrechnung!)
Auf Ganztages-UV-Lampen würde ich persönlich zur Beleuchtung verzichten. Als UV-Spot wären diese gut geeignet und zur Beleuchtung von entsprechend dimmensionierten Aufzucht- oder Quarantänebecken. Neu auf dem Markt sind Lampen der Firma Lucky Reptile mit dem Namen „BrightSun“. Diese sind sozusagen „gewöhnliche“ HQI-Strahler, nur dass sie zusätzlich noch UV-Strahlung abgeben im Gegensatz zu normalen HQI-Strahlern. Diese Lampen stellen eine gute Alternative dar. 
Ich würde diese Lampen trotzdem nur in Kombination mit HCI-Strahlern betreiben, da bei oben genannten ein Wechsel alle halbe Jahre empfohlen wird, da die Licht – und UV-Leistung signifikant abnimmt. Und ein HCI-Strahler hält im Schnitt 2 – 3 Jahre und ist in der Anschaffung günstiger.

Eine UV- Quelle in Form der Ultra-Vitalux von Osram darf ebenfalls nicht fehlen. Aus einem Abstand von 0,6 bis 1,0m, werden die Tiere 2-3x die Woche für 30 min dann mit dem nötigen UV-B versorgt. Es sollten auch genügend Sonneninseln zur Verfügung stehen, damit sich auch unterdrücke Tiere „auftanken“ können. Genügend kühlere Zonen dürfen auch nicht fehlen.

Technische Ausstattung Terrarium (180 x 85 x 100 cm)

 Beleuchtung: 1x150W HCI NDL
                         1x70W HCI NDL
                         1x35W HCI NDL
                         2x T5 54W 965
UV :                  Ultra-Vitalux

Die Einrichtung sollte aus Ästen zum Ausruhen, Sonnen, Schlafen, usw. ... bestehen. Es ist von großem Vorteil die Rück- und Seitenwände als Felswand zu verkleiden, das verschönert zum einen den optischen Teil des Terrariums und es bietet den Tieren auch eine Art Sicherheit. Damit wird auch die für die Tiere nutzbare Fläche vergrößert. Zu dem Thema „Rückwandbau“ existieren diverse Bücher. 
Natürlich müssen auch Rückzugs-, Versteckplätze und Sichtschutzregionen vorhanden sein !
Als Bodengrund eignet sich eine 10cm – 15cm hohe Sand-Lehmschicht. An einigen Stellen sollte die Sandschicht eine Höhe von min. 20cm aufweisen und immer leicht feucht gehalten werden. Dieser Bereich dient dann den weiblichen Tieren als Eiablageplatz.

Die Nahrung adulter Bartagamen im Terrarium besteht zu 60%-90% aus pflanzlicher Kost und zu 40%-10% aus tierischer Nahrung.  In den Sommermonaten sollte man seinen Tieren auch Löwenzahnblätter und deren gelbe Blüten, sowie Petersilie oder andere Gartenkräuter anbieten. In dem Buch von Köhler, Grießhammer und Schuster befindet sich eine doch recht ansehnliche Liste von geeigneten Futterpflanzen.

Als tierische Kost können Wanderheuschrecken, Grillen, Heimchen, Schaben und Co. angeboten werden. Am besten die Futtertiere in größere Boxen setzten und mit pflanzlicher Kost anfüttern. Dadurch wird das Futter gehaltvoller. 
Man sollte die Futtertiere 1-2x die Woche mit Vitaminpräparaten wie Korvimin ZVT (vom Tierarzt) bestäuben. Hier ist jedoch auch Vorsicht geboten. Es kann bei zu häufiger Vitamingabe zu einer Hypervitaminisierung kommen; da fettlösliche Vitamine nicht ausgeschieden, sondern im Körper gespeichert werden und eine extreme Überversorgung zu ähnliche Symptome wie Rachitis führt. Jedoch sollte man auch darauf achten, dass ausreichend Vitamine verabreicht werden. Denn ein Mangel an Vitaminen und Mineralien ist ebenso schädlich wie eine Überdosis.
Am besten man versucht viele Vitamine direkt über die Futtertiere zu geben, d.h. die Grillen mit dem Vitaminpräparaten füttern (also über deren Futter stäuben), oder eben dies über das Grünfutter herbei zu führen. Als gute Alternative zu Korvimin ZVT sind die Präparate Herpetal Complete und Herpetal Mineral zu nennen. Auch sollte immer ein Schälchen Sepiaschale zur freien Entnahme im Terrarium vorhanden sein!

Die Futtermenge pro Agame ist vom Alter und Zustand des Tieres abhängig. Adulte Tiere bekommen 1-3 mal die Woche Lebendfutter, wo hingegen Jungtiere bis zum 4. Lebensmonat täglich gefüttert werden können. Auch wenn man darauf achten sollte, dass juvenile Tiere nicht zu schnell wachsen, bekommen  Jungtiere fast so viel, wie sie wollen, das ist besonders wichtig, da sie ja noch im Wachstum sind. Bei zu geringer Fütterung kann es u.a. zum Beispiel dazu kommen, dass die Tiere sich in den Schwanz oder die Zehen beißen. Adulte Tiere müssen wesentlich „kürzer“ gehalten werden.
Bei mir haben sich 5-10 Grillen/ Heimchen oder 2-3 große Wanderheuschrecken bewährt. Aber das kann, wie gesagt, von Bartagame zu Bartagame variieren. Auch muss bei der Fütterung auf Futterneid geachtet werden.

Eine Wasserschale sollte nicht fehlen. Das Wasser muss mind. alle 2 Tage gewechselt werden. Aber Bartagamen trinken sehr wenig, da sie das meiste an Flüssigkeit über ihr Grünfutter aufnehmen.

Überwinterung:

Die Winterruhe resultiert aus den natürlichen jahreszeitlichen Bedingungen, die unsere Schützlinge in ihrer Heimat vorfinden. Das heißt, im Laufe des Jahres nimmt die Temperatur deutlich ab, die Sonnenscheindauer verkürzt sich und das Nahrungsangebot geht zurück. All dies müssen wir natürlich auch im Terrarium so gut wie möglich simulieren.

So senkt man nach und nach das Futterangebot, bis es nach circa 2 – 3 Wochen ganz eingestellt wird. Nun senkt man Temperatur und Beleuchtungsdauer. Die Beleuchtung kann während der gesamten Winterruhe aus bleiben. Die Temperaturen sollten nun von 26°C – 32°C auf etwa 16-20° zurückfallen. Der ganze Vorgang sollte etwa 2 – 3 Wochen dauern. 
Danach lässt man die Tiere 6 – 8 Wochen ruhen, füttert nicht, wechselt nur noch alle 2 Tage das Wasser. 
Nach Beendigung der Winterruhe fährt man langsam die Temperatur und Beleuchtung wieder hoch und beginnt etwa nach 2 Wochen wieder mit der Fütterung.
Es sollten nur gesunde Tiere in die Winterruhe geschickt werden. Es ist also ratsam, rechtzeitig einen reptilienkundigen Tierarzt zu konsultieren und das Tier checken zu lassen.


Zucht:

Die Zucht ist an für sich nicht besonders schwer. Grundvoraussetzung ist selbstredend, dass man zwei Tiere unterschiedlichen Geschlechts pflegt. Die Paarungszeit beginnt meist einige Tage nach Beendigung der Winterruhe.
Das Männchen wird nun häufiger durch starkes Kopfnicken, einen tief-schwarzen Bart und durch 'Stampfen mit den Vorderbeinen' auffallen. Meist wird das Weibchen durch leichtes Kopfnicken und „Winken“ versuchen
das Männchen zu beschwichtigen und versuchen sich dem Männchem zu entziehen. Oder aber es wird ebenfalls, wie das Männchen, mit heftigem Kopfnicken dagegen halten. Sollte das Weibchen paarungsbereit sein, lässt sie sich bereitwillig vom Männchen begatten. Dieses wird sich im Nacken des Weibchens verbeißen – dabei können kleinere Verletzungen entstehen – und seine Kloake an die des Weibchens pressen und sie letzten Endes begatten. Nach etwa 4 - 6 Wochen Tragzeit legt das Weibchen dann durchschnittlich 20 – 30 Eier an eine geeignete Stelle.
In etwa 3 – 4 Wochen wird das Weibchen ein nächstes Gelege produziert haben. Bartagamen können bis zu 5 Gelege pro Saison ablegen. Pogona-Weibchen sind in der Lage Samen zu speichern, so dass es nicht unbedingt zu einer weiteren Begattung für befruchtete Gelege kommen muss.
Die Eier können danach in einen Inkubator überführt werden, oder – so hart es klingen mag – entsorgt werden. Angesichts der Unmengen an Bartagamenbabys, würde ich jedem dazu raten, der keine gesicherten Abnehmer hat, Gelege zu entsorgen.


Dank vom TerraSauria-Team
© 2006 Mike Böhme (geb. 1990)

Quellen & Buchtipps:
- Hausschild, A.: „Die Bartagame“ Natur und Tier- Verlag  ISBN: 3-937285-20-2
- Hausschild, A. / Bosch, H.: „Bartagamen und Kragenechsen“  Natur und Tier- Verlag  ISBN: 3-931587-17-7
- Grießhammer, K. / Köhler, G. / Schuster, N.: "Bartagamen - Biologie, Pflege, Zucht, Erkrankungen"
Herpeton-Verlag  ISBN: 3-936180-04-0

Anhang:
KRL : Kopf-Rumpf Länge GL :  Gesamtlänge NDL : „Neutral-Weiß“ => 4200K
 
Die Pflege unserer Schützlinge geht einher mit einer großen Komplexität zu beachtender Haltungsparameter. So gilt es hier genannte Eckdaten und einiges mehr zu beachten, dennoch gibt es bei der Haltung von Lebewesen keine starren Werte, mitunter auch andere Wege einer gut funktionierenden Haltung.  Diese wollen wir euch nicht vorenthalten:
 
Die ganz besondere Art Bartagamen zu halten
 von Angelika Hollerbaum
Infos:

FRITZ, PETER: Haltung der Streifenköpfigen Bartagame Pogona vitticeps. – Rheinbach 2005, Iguana Rundschreiben, 18 (2)

HAUSCHILD, ANDREE: Die Bartagame (Pogona vitticeps). Münster 2004

KÖHLER, G., GRIEßHAMMER, K. & SCHUSTER, N.: Bartagamen. Biologie, Pflege, Zucht. - Herpeton, 2003

MÜLLER, PETER MARIA: Die Bartagame - Pflege und Zucht. Keltern-Weiler 2002

MÜLLER, PETER MARIA: Bartagamen - die Gattung Pogona (STORR, 1982). Draco 5 (22): Münster 2005

SCHMIDA, G. 2005. Betrachtungen zu ostaustralischen Bartagamen. Draco 5 (22), Münster 2005

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